Was ist COPD
Die chronische Lungenerkrankung im Überblick
Atmen – für die meisten ein selbstverständlicher Vorgang. Für Betroffene mit COPD jedoch eine Herausforderung. Treppensteigen wird zur Kletterpartie, ein Spaziergang zum Marathon. Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist mehr als eine Diagnose.1,2 Denn eine COPD geht mit andauernden Atembeschwerden einher.3 Doch auch mit einer chronischen Erkrankung gibt es Wege, Kraft zu finden, die Lebensqualität zu bewahren und jedem Atemzug einen Rhythmus zu geben. Je besser man seine Erkrankung versteht, umso effektiver und gezielter ist Unterstützung möglich.
„Heute würde ich sagen, es ist unter Kontrolle.“
Patient mit COPD
Eine COPD wird dann diagnostiziert, wenn die Atemwege dauerhaft verengt sind.1,2 Diese Verengung bezeichnen Ärzte auch als Obstruktion. Der Luftstrom aus der Lunge ist verringert, was das Atmen erschwert.3,4 Diese Veränderungen in der Lunge können nicht rückgängig gemacht werden und schreiten im Laufe der Zeit immer weiter fort.2 Um dieses Fortschreiten zu verlangsamen oder möglichst aufzuhalten, ist es wichtig, die Erkrankung so früh wie möglich zu erkennen und zu behandeln.1
Bei der COPD kommt es zu Entzündungen, einer Verstopfung der Atemwege durch Schleim, Schwellungen der Atemwegsschleimhaut und einer Zerstörung von Teilen der Lunge.4 Häufig beginnt die COPD als chronische Bronchitis, also einer Entzündung der Bronchien.2 Manchmal sind auch die Lungenbläschen zerstört oder dauerhaft überbläht. Dann spricht man von einem Emphysem.1
Von atemlos zu aufatmen
Man geht davon aus, dass rund 210 Millionen Menschen auf der Welt an einer COPD erkrankt sind.5,6 In Deutschland sind ca. 8,5 % der Deutschen über 45 Jahren von COPD betroffen.7 Die Verengung der Atemwege kann viele Ursachen haben. Dazu zählen u.a. Rauchen, Umweltfaktoren, häufige Atemwegsinfektionen in der Kindheit oder genetische Komponenten. Gerade zu Beginn der Erkrankung sind die sogenannten AHA-Symptome typisch. Dabei handelt es sich um Atemnot, Husten und Auswurf. Im Verlauf können dann noch weitere Beschwerden hinzukommen.
„Das ist so ein schleichender Prozess. Man merkt irgendwann, hoppla, da ist irgendetwas nicht in Ordnung.“
Patient mit COPD
Viele Betroffene sprechen nicht über ihre Atemprobleme. Durch den schleichenden Beginn haben sie sich häufig daran gewöhnt und empfinden die ersten Anzeichen einer COPD wie Husten oder eine leichte Atemnot als normal.8-10 Um jedoch die Hilfe zu erhalten, die du benötigst, ist es wichtig, sich so schnell wie möglich an einen Arzt zu wenden.10-12 Denn eine COPD kann gut behandelt und ihr Fortschreiten verlangsamt werden.1
Gut zu wissen
Du willst testen, ob deine Symptome mit einer COPD in Verbindung stehen könnten? Ein Fragebogen ermöglicht eine erste Einschätzung und bereitet dich optimal auf deinen Besuch bei deinem Arzt vor. Teste hier deine Symptomatik!
Ein Blick auf die Lunge
Dein Arzt kann durch eine Kombination aus einem ausführlichen Gespräch (Anamnese), körperlicher Untersuchung, Lungenfunktionstest (Spirometrie) und bei Bedarf weiterer Untersuchungen herausfinden, ob du an einer COPD leidest.13
Dabei werden auch andere Ursachen für die Beschwerden ausgeschlossen. Im Fokus der Diagnostik steht die Spirometrie. Sie ist einfach durchzuführen und vollkommen schmerzlos. Sie gibt Einblicke über die Funktions- und Leistungsfähigkeit der Lunge. Auch der Schweregrad der COPD kann mit ihrer Hilfe bestimmt werden.
Im Arztgespräch die richtigen Worte finden
Atemlosigkeit macht Angst. Vor allem, wenn man nicht weiß, woher sie kommt. Es ist daher ganz natürlich, dass Unsicherheiten und Sorgen den Besuch bei dem Arzt begleiten. Sprich diese ehrlich an! So können offene Fragen geklärt und die richtige Unterstützung gefunden werden. Der kostenfreie Leitfaden hilft dir dabei, dich auf das Gespräch mit deinem Arzt vorzubereiten.
Du bist auf der Suche nach Unterstützung?
Beratungsstellen, Hilfsangebote und ein Hilfetelefon findest du unter folgenden Links:
- Wähle im akuten Notfall die 112.
- Unter Leichter-Atem findest du einen Überblick über unterschiedliche Beratungsstellen in Deutschland und Österreich.
- Hilfe und Programme zur Raucherentwöhnung bieten Rauchfrei! oder die Telefonberatung des Bundesinstituts für öffentliche Gesundheit.
- In psychischen Krisen unterstützt dich unter anderem die kostenlose Telefonseelsorge unter 0800 1110111 oder 0800 1110222.
- Du nutzt einen Inhalator? Die Deutsche Atemwegsliga erklärt, wie du ihn richtig anwendest: Zu den Videos
- Gesundheitsinformation.de bietet neben vielen weiteren Informationen rund um psychische und physische Gesundheit einen Leitfaden „Wege zur Psychotherapie: Wo gibt es Hilfe?“.
- Auch die Bundesregierung bietet Hilfe. Zum Beispiel mit ihrer Broschüre „Psychologische Beratung hilft“.
Besser Leben – trotz COPD
Die COPD kann zwar aktuell noch nicht geheilt werden, aber es gibt effektive Behandlungsmöglichkeiten. Je früher diese greifen, umso länger kann der aktuelle Zustand aufrechterhalten werden. Zu den wichtigsten nicht-medikamentösen Maßnahmen gehört bei Rauchern die Raucherentwöhnung und bei allen Betroffenen spezieller Lungensport. Um die Auswirkungen der Erkrankung so gut wie möglich zu bewältigen, sollte grundsätzlich auf eine aktive Lebensweise gesetzt werden.
Die medikamentöse Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad der COPD. Im Fokus stehen sogenannte Bronchodilatatoren. Das sind Medikamente, die die Bronchien erweitern und so die Atmung erleichtern. Darüber hinaus können noch weitere Medikamente oder Sauerstoff verabreicht werden. Bei einem schweren Emphysem kann auch ein chirurgischer Eingriff notwendig werden
Du bist nicht allein!
Und dein Leben ist mit der Diagnose COPD nicht vorbei! Auch mit COPD kann das Leben erfüllend und von einer hohen Lebensqualität sein. Grundlegend dafür ist eine frühzeitige Behandlung und eine regelmäßige Anwendung der verschriebenen Therapie. Dann steht einem aktiven Leben nichts im Wege!
Gestalte mit: Deine Erfahrungen sind gefragt!
Deine Stimme für eine bessere COPD-Unterstützung! Du lebst mit COPD und kennst die täglichen Herausforderungen am besten. Du bist der Experte bzw. die Expertin für deine Erkrankung. Genau deshalb ist deine Perspektive so wertvoll.
Um unsere Webseite und unsere Angebote für Menschen mit COPD noch besser und alltagsnäher zu gestalten, möchten wir direkt von dir lernen. Möchtest du uns in einem vertraulichen Gespräch erzählen:
- was dich in deinem Alltag mit COPD wirklich bewegt und herausfordert?
- welche Informationen und Hilfestellungen dir im Gespräch mit dem Arzt, bei der Therapie und im täglichen Leben wirklich helfen würden?
- wie wir unsere Unterstützung für dich und andere Betroffene noch besser machen können?
Dein Wissen kann den Unterschied machen – für dich und für viele andere!
Wenn du Interesse hast, deine Erfahrungen zu teilen, freuen wir uns über eine Nachricht von dir an
Sophie Klünemann
PR-Agentur Borchert & Schrader
(im Auftrag von GSK)
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NP-DE-CPU-WCNT-250007, Okt25